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Alle Beiträge aus dem Monat August 2013

Besuch, Besuch, Besuch.

Veröffentlicht 25. August 2013 von sonjaschiff

linaWir, also mein gesamtes Rudel und ich, verbringen jetzt schon 6 Wochen in unserem Haus in Sarrod/ Ungarn. Zu Beginn des Sommers hatte ich ein wenig Angst, dass mir langweilig werden würde. Weil in Ungarn dürfen ja die anderen Hunde nie raus aus ihren Gärten, daher gibt’s keine Hundebegegnungen. Abgesehen vom Nachbarhund, der immer in meinen Garten eindringt. Grrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!
Also, ich hab mir wirklich gedacht es wird mir fad werden. Nur mit Frauli und Herrli einen ganzen Sommer in Ungarn.  Aber dann kam ja das Girly und es wurde eh ganz lustig.

Und dann kam auch eine Menge Besuch! Angefangen hat es mit Gianna, Manu und Hund Akibo. Die waren eine Woche da. Dann kamen Carolin und Alice und machten mit Frauli Weibertag, wisperten und alberten rum. Das arme Herrli hatte nix zu melden, durfte die Frauen nur bekochen. Und psssst….hat sich deswegen ein bisschen betrunken. Eh nur ein bisschen.

Ja, und dann kamen eine Tages eine Menge Leute gleichzeitig- Tanja, Michi, Sabine, Elisabeth, Wolfgang, Dorothea und die Hündin Lina. War das aufregend! So viele Leute.  So viele Menschen, die man zum Begrüßen anspringen kann (jaja, aber nicht darf, weiß es eh!). So viele Hände, die einen streicheln können. Und so viel Essen, so unglaublich viel Essen. Da muss doch was für uns Hunde abfallen!?

mk1

multikultitreffen1Also gab ich zu Tisch mein Bestes. Girly hat ja einer Besucherin ein Keks aus der Hand geschnappt! Geht gar nicht so plump. Da wird Frauli echt böse.  So etwas tut man nicht. So etwas versaut allen die Chancen. Mann war ich sauer! Betteln will gelernt sein und verlangt Taktik und viel Geduld. Betteln darf nicht mal bemerkt werden von den Menschen. Das mögen sie nicht. Also: Nah ran drücken, still stehen, abklopfen oder streicheln lassen, lieb schauen, Küsschen geben wenn einer das braucht, unbemerkt warten und das ohne zu sabbern. Schwerarbeit halt. Richtige Schwerarbeit.

multikultitreffen2Half leider nix. Haben alles selber gemampft die Menschen. Frauli war gewarnt. Überhaupt: Dem Frauli kann man leider nix vormachen. Die durchschaut fast alle Tricks.

Na dann eben nicht dem Fressen frönen. Ist eh nicht gut für die Figur. Sieht man ja deutlich an Frauli 😉

Dann eben mit Lina toben.

lina und nutella

Lina ist eine Hündin, die nur 3 Beine hat. Sie hat schon als junger Hund vorne ein Beinchen durch einen Autounfall verloren. Zuerst dachte ich, die ist sicher urlangsam und mit der kann man nicht so gut spielen. Aber dann ging die Post ab! Merkt man kaum, dass ihr ein Beinchen fehlt. Wir haben toll gespielt, sind über das Grundstück getobt. Und Girly war ganz böse. Ganz arg eifersüchtig, hat gebellt, gebellt, gebellt und gebellt. Tja, so ist das Leben. Bin doch nicht ihr Besitz. Kann spielen mit wem ich will!! Und überhaupt: Das war die Strafe für das plumpe Betteln!

mit lina toben

gewonnen

Okay, okay, am Ende haben wir sie eh in unserer Mitte aufgenommen.  Ist doch meine Schwester im Herzen. Aber sie musste sich schon arg ins Zeugs legen dafür!

lina nutella girly toben

lina nutella girly

(Alle Fotos von Dorothea Gmeiner-Jahn, dem Frauli von Lina. Danke für die tollen Fotos!!)

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Polsterschlacht

Veröffentlicht 18. August 2013 von sonjaschiff

silvestergirlUm es gleich mal klarzustellen: Nein, ich schlafe nicht mehr im Bett von Herrli und Frauli. Bin jetzt erwachsen. Hab mein eigenes Bett. Außerdem brauch ich beim Schlafen meine Ruhe. Mag es nicht angegriffen oder berührt zu werden. Schlafen ist zum Schlafen da. Basta. Im Bett meiner Rudelhäuptlinge war es zu unruhig. Und dann dieses Geschmuse immer. Nix da, hab mein eigenes Bett. Eines das ausschaut wie das von Herrli und Frauli, aber kleiner. Ein Prinzessinnenbett, so nennt es Frauli. Na eh klar, was soll ich sonst für ein Bett haben?

Meine kleine Freundin Girly schlüpft abends so für eine Stunde noch ins Bett der Chefs. Baby halt. Aber dann wird es ihr auch zu viel und zu eng. Sie schläft dann am Boden unter dem Chefinnenbett oder auf einem Bettchen am Boden. Auch klar. Sie ist rangmässig unter mir. Meine Gefolgschaft. Also schläft sie eine Etage tiefer.

Aber am Morgen da hüpfen wir dann beide mit einem Satz ins Bett der Häuptlinge und los gehts! Irgendwie muss man die beiden Großen doch aus dem Bett bekommen! Frauli nennt unser morgendliches Spiel „Polsterschlacht auf hündisch“. Ich nenne es Liebe und Frühsport. Gestern hat Frauli unserer Morgenwahnsinn gefilmt. Aber Achtung: Das Video ist nix für schwache Nerven 😉